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DEr Atem

Wir können den Atem aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, einerseits sehen wir den Atem vor allem als Sauerstoffzufuhr. Er ist eine (Über)lebensfunktion die permanent selbstständig arbeitet mit circa 26.000 Atemzügen pro Tag. Er ist die zugleich einzige Stoffwechselfunktion, die wir willkürlich steuern können. Es ist auch die Funktion die das Formlose (Geist, Seele) mit der Form (Körper) verbindet. Seit jeher ist es uns bewusst, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Atem – Psyche – Leben – Seele. In Indien geht Prana (der Atem) weit über die Sauerstoffaufnahme hinaus. Prana bedeutet Leben, Energie, Kosmisches Bewusstsein. 

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Der Verbundene Atem

Beim Verbundenen Atem wird Ein- und Ausatmen ohne Unterbrechung zu einer kreisrunden Bewegung verbunden, was körperlich dazu führt, dass das System mit Sauerstoff überflutet wird und sich Toxine und Schlacken lösen. Auf  seelischer Ebene löst dies in den meisten Fällen ein sehr intensives Erleben aus. Sei es, dass sich alte Blockaden zeigen und integriert werden dürfen oder wir plötzlich ganz klar erkennen was in unserem Leben zu tun und was zu unterlassen ist. Am meisten jedoch berichten unsere TeilnehmerInnen, dass sie (endlich) wieder das Gefühl von Verbundenheit erleben konnten. Verbundenheit zu ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Ebene als auch zu allem was rund um sie ist und das lässt sie glücklicher fühlen.

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Der Kohärente Atem 

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Das Kohärente Atmen ist v.a. eine Entspannungstechnik, die durch einen regelmäßigen Rhythmus und entspannter Ausatmung ausgleichend auf  das autonome Nervensystem wirkt. Der Parasympathikus wird gestärkt, die Atemfunktion verbessert und die Herzratenvariabilität gesteigert. Dies hilft bei Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Schlafproblemen und führt zu mehr Entspannung im Alltag. Diese Technik kann gut mit anderen kombiniert werden und dient als Vorbild zu einer Alltagsatmung.

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Kriya Breathwork

Diese Art der Atemtherapie nimmt es sich als erstes zur Aufgabe den Atemkörper zu befreien. Das heisst, das wir die volle Kapazität unseres Körpers nutzen um Sauerstoff zuzuführen. Der ´full yogic breath´ dient als Grundlage für zyklische, kontrollierte Atempraktiken die je nach Rhythmus ausgleichend, energetisierend oder beruhigend wirken. Mit dem Verständnis, dass alles was wir je erlebt haben in unserem zellularen Gedächtnis gespeichert ist, drehen wir den Schlüssel unseres zentralen Nervensystems und reinigen unsere Energiekanäle auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.